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Unsere Stadtrandsiedlung - Ein Stück Potsdamer Geschichte

1931, während der großen Arbeitslosigkeit in Deutschland, wurde in Potsdam ein Siedler-verband für erwerbslose Handwerker gegründet, der die sogenannte Arbeitslosen- oder Stadtrandsiedlung an der Drewitzer Straße errichtete.
Nur arbeitslose Handwerker, insbesondere mit kinderreichen Familien konnten sich bewerben. Streng nach einem Arbeitsvertrag bauten sie abschnittsweise Häuser. So entstanden zwischen 1932 und 1935 59 Doppelhäuser- einige davon mit Geschäften-, die nach ihrer Fertigstellung durch den Oberbürgermeister verlost wurden. 1934 wurden einheitliche Ställe und Waschküchen gebaut. Zur Wasserversorgung stand auf der Grenze zweier Haushälften ein Brunnen.

Der Verein nannte sich ab 1934 Siedlerverein „Unter den Eichen“.
In unmittelbarer Nachbarschaft entstand zwischen 1936 und 1938 die Siedlung „Siedler-Selbsthilfe“, eine eingetragene Baugenossenschaft mit beschränkter Haft-pflicht, mit 34 Doppel- und 19 Einzelhäusern. Sie erhielten ein ähnliches Aussehen wie die Arbeitslosensiedlung, jedoch erbauten Firmen die Häuser und der Bewerber erarbeitete einen Eigenanteil. Durch Einbringen von Eigenkapital konnte die Hypothek verringert werden, gleichzeitig wurden diese Grundstücke Eigentum.

In den folgenden Jahren wurden in beiden Siedlungen Hauswasseranlagen montiert und einfache Zäune teilweise durch moderne ersetzt. Während des Zweiten Weltkrieges stagnierte die Entwicklung der Siedlungen.
Mit der Gründung der DDR blieben beide Vereine bestehen und entwickelten viele Initiativen. Da die Wohnungsnot groß war, wurden an den Häusern bauliche Veränderungen gestattet.
Später schlossen sich die Vereine zur Siedlersparte „Einheit“ zusammen.
Heute ist die Mitgliedschaft nicht mehr Pflicht und die Sparte hat auch keinen Einfluss mehr auf den Siedlungscharakter. Von den Kindern, die hier in der Siedlung geboren wurden, sind nur wenige in den Häusern ihrer Eltern geblieben. Da in der Umgebung zwei große Neubaugebiete entstanden, ist die frühere Idylle verschwunden. Wenig erinnert daran, dass Arbeitslose hier einmal Gelegenheit hatten, sich ein Haus zu bauen.
Erst nach der Wende wurde die Siedlung auf Initiative der Denkmalbehörde unter Denkmalschutz gestellt. Bei Veränderungen wird heute wieder darauf geachtet, dass der ursprüngliche Charakter gewahrt wird.

Quelle: Kurzfassung aus der Chronik 2005 von Claus Krause

 




 

 

 

 

 

         
 

Die Meise

Im Jahr 1969 errichtete der Verein sein Vereinsheim zunächst als einfachen Holzbau in feiwilliger Feierabendarbeit.
Versammlungen und gesellige Veranstaltungen des Vereins und der umliegenden Hausgemeinschaften prägten die Aktivitäten im „Vorläufer“ der „Meise“. Natürlich war hier auch ein Jugendklub ansässig und führte regelmäßig Diskotheken durch.
Am 24. November 1982 brannte das Objekt, nach einem Kurzschluss in der elektrischen Anlage, fast vollständig ab.
Wiederum fast völlig in Eigeninitiative wurde das Haus im Jahre 1984 wieder aufgebaut.

Diesmal allerdings als massiver Steinbau mit besseren sanitären Anlage und einer richtigen Küche. Es entstand die „Meise“ mit ihren Veranstal-tungsräumen, wie wir sie auch heute noch vorfinden.
Nach der Wende verpachtete der Verein das Vereinsheim und es wurde eine Gaststätte.
Im Jahr 2006 übernahm Heiko Prause die „Meise“.
Heute trifft sich natürlich hier auch noch der Verein. Das Lokal hat sich in den letzten Jahren aber in erster Linie einen guten Namen bei der Durchführung von Familien-, Betriebs- und Vereinsfeiern gemacht und wird dem entsprechend stark frequentiert.
Auch die wöchentlichen Linedancekurse sind fester Bestandteil der Aktivitäten in der „Meise“. Sie ist und bleibt aber in erster Linie ein geselliger Treffpunkt für die Anwohner.

 

 

 

 

 

 
 

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